LKA warnt: Neue Cyberbetrugsmasche

Stuttgart (red) – Das Landeskriminalamt warnt vor Betrügern, die im Zusammenhang mit Covid-19-Soforthilfeanträgen Daten klauen.

Betrüger versuchen derzeit, Daten von in Bedrängnis geratenen Unternehmen zu erlangen. Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa

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Betrüger versuchen derzeit, Daten von in Bedrängnis geratenen Unternehmen zu erlangen. Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa

Dass Cyberkriminelle versuchen, sich die derzeitige Notlage der Bevölkerung und Wirtschaftsunternehmen zunutze zu machen, sei „besonders abscheulich“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Vor einer perfiden Vorgehensweise warnt das Landeskriminalamt Baden-Württemberg nun aktuell.

Im Internet sind Seiten aufgetaucht, auf denen in Bedrängnis geratene Unternehmen aufgefordert werden, das dortige Formular mit Daten zu befüllen und anschließend hochzuladen. Teilweise seien Unternehmen gezielt telefonisch kontaktiert und explizit auf die entsprechende Seite im Internet hingewiesen worden. Der Anrufer habe sich als Angehöriger der einzig offiziellen Stelle zur Abwicklung der Soforthilfe ausgegeben.

Die Polizei stuft diese Vorgehensweise als Vorbereitungshandlung für spätere Betrugsstraftaten ein und warnt eindringlich davor, persönliche und Unternehmensdaten auf solchen gefälschten Seiten im Internet preiszugeben. „Nutzen Sie für die Stellung der Anträge auf Soforthilfe ausschließlich die Internetseiten von offiziellen Landesstellen. Dies sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern.“ wird ein Sprecher des LKA Baden-Württemberg in der Mitteilung zitiert.

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Erstellt:
28. März 2020, 15:00 Uhr
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