Kunst und Nationalsozialismus in Baden

Lörrach (sr) – Eine vielschichtige Ausstellung im Dreiländermuseum beleuchtet bis 30. Mai 2021 die Verbindungen zwischen den Zielen der NS-Politik und der damaligen Kunstszene.

Der Kopf des heimkehrenden Soldaten liegt im Schoß der Gattin oder Braut, die wie ein Engel in Weiß gekleidet ist: Hans Adolf Bühlers vorausschauendes Gemälde „Die Heimkehr“ entstand 1936. Foto: Stefan Gihring/Dreiländermuseum

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Der Kopf des heimkehrenden Soldaten liegt im Schoß der Gattin oder Braut, die wie ein Engel in Weiß gekleidet ist: Hans Adolf Bühlers vorausschauendes Gemälde „Die Heimkehr“ entstand 1936. Foto: Stefan Gihring/Dreiländermuseum

Von Hans-Dieter Fronz

Die zwölf Jahre des Tausendjährigen Reichs führten auch auf dem Gebiet der Kunst zu einschneidenden Veränderungen. Manche Künstlerkarrieren endeten seit 1933 abrupt mit einem Berufsverbot; andere nahmen rasant Fahrt auf. Wer ideologisch-ästhetisch auf der richtigen Seite stand, wurde mit Aufträgen, Posten und gestiegenem Renommee belohnt, Künstler, die der Moderne treu blieben und sich nicht den Nationalsozialisten andienten, ins äußere oder innere Exil getrieben.

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Erstellt:
14. August 2020, 22:30 Uhr
Lesedauer:
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