Kulturstätten in Kurstadt starten in Spielzeit

Baden-Baden (cl) - In Baden-Baden starten Theater, Festspielhaus und Philharmonie unter coronakonformen Bedingungen in die neue Spielzeit. Das Angebot ist groß.

Im Stadttheater Baden-Baden soll nur jede zweite Reihe mit Abstand zwischen den Plätzen besetzt werden. Foto: Jochen Klenk/BT-Archiv

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Im Stadttheater Baden-Baden soll nur jede zweite Reihe mit Abstand zwischen den Plätzen besetzt werden. Foto: Jochen Klenk/BT-Archiv

Von Christiane Lenhardt

Das Theater Baden-Baden startet als erstes am Samstag, 12. September, mit dem Theaterfest in die neue Saison – und legt abends die Premiere der bissigen Familienkomödie „Die Notlüge“ nach dem österreichischen Film von Marie Kreutzer nach. Nur jede zweite Zuschauerreihe soll besetzt sein, drei Sitze Abstand zwischen den Zuschauern sollen eingehalten werden, sofern sie nicht im Familienverband kommen. Im Theater sind mit den momentan geltenden Abstandsregelungen 99 Sitzplätze verfügbar. Die Philharmonie Baden-Baden geht mit den ersten Sinfoniekonzerten am 11. und 13. September im Weinbrennersaal (wo im Sommer rund 60 Plätze erlaubt waren) in ihre neue Spielzeit, in der sie „wieder mit einem breiteren Veranstaltungsprogramm“ auftreten will.

Das Festspielhaus Baden-Baden eröffnet erst am 8. Oktober mit dem Hamburg Ballett und John Neumeiers Corona-Tanzstück „Ghost Light“ nach gut siebenmonatiger Schließung. Allerdings dürfen von den rund 2 500 Plätzen des Festspielhauses bis Ende Oktober nach den Corona-Regeln Baden-Württembergs maximal 500 Plätze pro Aufführung belegt werden.

Nicht auf Zuschauerzahlen festlegen will sich das Badische Staatstheater Karlsruhe, auch wenn die maximal erlaubte Zuschauerzahl des Landes (500 Personen) natürlich auch für seine Staatstheater gilt. Generalintendant Peter Spuhler gab sich noch im Mai optimistisch für den neuen umfangreichen Spielplan – und will gleich in die Vollen gehen: „Ich gehe weiter davon aus, dass wir normal spielen können“, sagte er. Am Samstag, 19. September, meldet sich das Mehrspartenhaus mit dem Theatertag und Vorschauen der Oper, Staatskapelle, des Schauspiels und Balletts auf die Spielzeit zurück. Tags darauf gibt es die erste Premiere im Kleinen Haus mit dem musikalischen Soloabend „Mozart und Salieri“. Die Karlsruher Oper startet am 17. Oktober mit der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár.


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