Krankhafte Fürsorge im „Tatort“ aus Wien

Wien (dpa) – Düster ist er - der neue „Tatort“ aus Wien. Majorin Bibi Fellner wird angesichts des Dramas um zwei tote Frauen und ihre entführten Kinder von Schlaflosigkeit gequält.

Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) gehen davon aus, dass die Tote ein Kind hatte und zeigen Meret Schnade (Christina Scherrer) ein Foto. Foto: ARD Degeto/ORF/Prisma Film/Petro Domenigg

Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) gehen davon aus, dass die Tote ein Kind hatte und zeigen Meret Schnade (Christina Scherrer) ein Foto. Foto: ARD Degeto/ORF/Prisma Film/Petro Domenigg

Amme klingt nach Fürsorge. Sie ist eine Frau, die ein Kind stillt und es behütet. Die Amme in der gleichnamigen Wiener „Tatort“-Folge ist dagegen ein Monster - und ein Mann. Zwei Morde und zwei vermisste Kinder halten Oberstleutnant Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Majorin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) in Atem. So sehr, dass Fellner wegen der Anspannung und Erschöpfung kein Auge mehr zutut. Sie ist übel gelaunt. „Es kann niemand was dafür, wenn Du nicht schlafen kannst“, wird sie von Kollege Eisner angeraunzt. Doch sein anfänglich harter Ton wird immer weicher. Am Ende weint Eisner an einem Krankenhausbett.

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Erstellt:
28. März 2021, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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