„Kontaktbeschränkungen verstärken Probleme“

Karlsruhe (for) – Abstand halten, soziale Kontakte meiden oder am besten gleich zu Hause bleiben – so lautet die Kampfansage an das Coronavirus. Zum Schutz vor einer Ansteckung soll sich die Bevölkerung von Freunden, Kollegen oder Enkelkindern möglichst fernhalten. Für viele Menschen ist aber gerade das eine große Gefahr, denn in Zeiten der Krise fühlen sie sich mit ihren Sorgen alleine gelassen.

•Dorothea Manz ist seit zehn Jahren als hauptamtliche Mitarbeiterin für den AKL Karlsruhe tätig. Foto: K. Manz

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•Dorothea Manz ist seit zehn Jahren als hauptamtliche Mitarbeiterin für den AKL Karlsruhe tätig. Foto: K. Manz

Von Janina Fortenbacher

Das Risiko, jetzt in ein Loch zu fallen, sei hoch – „insbesondere für diejenigen, die sowieso schon an Depressionen oder Angststörungen leiden“, sagt Dorothea Manz vom Arbeitskreis Leben (AKL) Karlsruhe. Manz beschäftigt sich als hauptamtliche Mitarbeiterin des AKL Karlsruhe täglich mit der Gefühlslage anderer Leute, hört sich ihren Kummer an und versucht ihnen dabei zu helfen, sich besser zu fühlen. Der AKL Karlsruhe bietet Menschen in Lebenskrisen, insbesondere Suizidgefährdeten und deren Angehörigen, Gespräche und Wegbegleitung an.

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Erstellt:
8. Mai 2020, 08:00 Uhr
Lesedauer:
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