Koalitionsvertrag löst Kritik und Spott aus

Stuttgart (bjhw) – Viel Applaus ernten die Spitzen der künftigen Landesregierung nicht am Tag nach der Präsentation für ihre 162 Seiten „Jetzt für morgen“. Und ihr Auftritt wird eher milde belächelt.

Die Verhandlungsführer Winfried Kretschmann (rechts) und Thomas Strobl präsentieren den Koalitionsvertrag – in den Händen halten sie aber nur eine Art Buchattrappe. Foto: Bernd Weissbrod/dpa

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Die Verhandlungsführer Winfried Kretschmann (rechts) und Thomas Strobl präsentieren den Koalitionsvertrag – in den Händen halten sie aber nur eine Art Buchattrappe. Foto: Bernd Weissbrod/dpa

Von BT-Korrespondentin Brigitte J. Henkel-Waidhofer

Die „Klimaliste BW“ nennt die im Koalitionsvertrag beschriebenen Pläne eine Makulatur, weil ihre Finanzierung nicht im Detail beschrieben wird. Schneller als gedacht bewahrheitet sich Winfried Kretschmanns Prognose vom Mittwoch: „Regieren ist halt kein Ponyhof.“ Denn neben dem inhaltlichen Tadel von Städtetag, Naturschutzverbänden, Steuerzahlerbund und ohnehin der Landtagsopposition müssen sich die maßgeblichen Akteure auch für ihre Vorstellung vor den Medien rechtfertigen.

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Erstellt:
6. Mai 2021, 12:34 Uhr
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