Keiner will Schuld sein

Baden-Baden (moe/naf) – Trotz steigender Zahlen bleibt die Corona-Sport-Verordnung unverändert. Die regionalen Vereine werden vorsichtiger.

Kein selbstverständlicher Anblick: Die United Colors wollen bei zu hohen Fallzahlen auf ihre Fans verzichten. Foto: Frank Seiter

© Frank Seiter

Kein selbstverständlicher Anblick: Die United Colors wollen bei zu hohen Fallzahlen auf ihre Fans verzichten. Foto: Frank Seiter

Von Nadine Fissl

Maskenpflicht in der Schule und auf dem Markt, Treffen mit maximal zehn Freunden und Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Personen: Aufgrund rasant in die Höhe schnellender Corona-Fallzahlen hat die baden-württembergische Landesregierung die Maßnahmen im Kampf gegen Pandemie verschärft. Auch im mittelbadischen Sport steigen die Zahlen, nämlich die der coronabedingten Spielabsagen – quer durch Hallen, Rasenplätze und Sportarten. Doch trotz der weitgehend diffusen Infektionslage ändert sich für die Sportler in der Region in Sachen Vorschriften nichts. Zumindest vorerst.
Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Ländle wird seit dem Ausbruch der Krise von der „Corona-Verordnung Sport“ geregelt. Die aktuelle Version des Papiers datiert vom 8. Oktober, also noch vor der nun ausgerufenen kritischen Pandemiestufe drei. Dennoch: „Es ist nicht geplant, diese bestehenden Reglungen zu ändern“, teilt Christine Sattler, Pressesprecherin des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport, auf BT-Anfrage mit. Markus Jox, ihr Kollege aus dem Gesundheitsministerium, ergänzt, dass man zwar insgesamt auf stärkere Beschränkungen des Alltags zusteuere, an der Gültigkeit der aktuellen Sport-Verordnung hat sich aber „nichts geändert“.

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Erstellt:
21. Oktober 2020, 06:00 Uhr
Lesedauer:
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