Neue Beschränkungen im Landkreis Rastatt ab Dienstag

Rastatt (fk/BT) – Bei Händlern und Bürgern im Landkreis Rastatt herrscht Unmut über die neuen Beschränkungen ab Dienstag. Aber dem Landkreis sind die Hände gebunden.

Triste Stimmung nicht nur in Bühl: Viele Händler sehen die Situation im Landkreis Rastatt sehr negativ. Foto: Klöpfer/BT

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Triste Stimmung nicht nur in Bühl: Viele Händler sehen die Situation im Landkreis Rastatt sehr negativ. Foto: Klöpfer/BT

Von BT-Redakteur Florian Krekel

Wieder sind es 33 Neuinfektionen in Rastatt, wieder liegt die Barockstadt damit in ganz Mittelbaden an der Spitze der Infektionstabelle, wieder steigt die Inzidenz im Landkreis – bei 121 liegt sie am Freitag; nur auf die Stadt Rastatt gerechnet sogar bei 266. Eine Verschärfung der Beschränkungen und Kontaktverbote ist damit unausweichlich. Sie gilt ab Dienstag. Sehr zum Unmut vieler Bürger und Einzelhändler in anderen Teilen des Landkreises Rastatt, die deutlich weniger Neuinfektionen registrieren – etwa in Bühl oder im Murgtal.
Allen voran die Bühler und Gaggenauer Einzelhändler wandten sich deshalb an ihre Oberbürgermeister und indirekt auch an Landrat Toni Huber. Doch allen sind die Hände gebunden. Die Corona-Verordnung des Landes ist unumgänglich und in diesem Fall nicht interpretierbar: Liegt in einem Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge über der Marke von 100, muss am zweiten Werktag nach Erreichen dieser Dreitagesgrenze die „Notbremse“ gezogen werden – und zwar landkreisweit.

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