Keine Brutstätten für Asiatische Tigermücke

Speyer/Baden-Baden (vn) – Experten wollen den Plagegeist genauer unter die Lupe nehmen und planen im Sommer ein Monitoring entlang des Rheins. Bürger können zudem präventiv tätig werden.

Aggressiver Plagegeist: Die aus Asien stammende Tigermücke sticht auch tagsüber. Foto: Stephan Jansen/dpa/Archiv

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Aggressiver Plagegeist: Die aus Asien stammende Tigermücke sticht auch tagsüber. Foto: Stephan Jansen/dpa/Archiv

Von BT-Redakteur Volker Neuwald

Die Rheinschnake begnügt sich im Wesentlichen mit den Überschwemmungsgebieten des Flusses, um ihre Eier abzulegen. Die Asiatische Tigermücke ist wählerischer: Sie nutzt offene Regentonnen, vollgelaufene Topfuntersetzer, herumstehende Gießkannen oder andere künstliche Wasserbehältnisse als Brutstätte. Damit dieser gefährliche Plagegeist den Menschen in ihren eigenen Gärten nicht zu sehr auf die Pelle rückt, wollen Experten jetzt handeln.
Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) mit Sitz in Speyer hat am Montag eine Kampagne angekündigt, um neue und bisher nicht bekannte Populationen der aus Südostasien eingeschleppten Art zu entdecken. Zwischen Mitte Juli und September beginnt ein Monitoring in den Mitgliedsgemeinden in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen, teilte die Kabs mit.

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Erstellt:
17. Mai 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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