Karlsruher Prinz-Max-Palais im Sanierungsstau

Karlsruhe (cl) – Das Karlsruher Prinz-Max-Palais mit großer Historie und Sitz des Literaturmuseums benötigt eine Generalsanierung. Staatsministerin Grütters hat nun Bundesmittel in Aussicht gestellt.

Teures Schmuckstück: Die Sanierungskosten fürs Prinz-Max-Palais, mit dem Museum für Literatur, werden auf 40 Millionen Euro geschätzt.  Foto: Museum für Literatur

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Teures Schmuckstück: Die Sanierungskosten fürs Prinz-Max-Palais, mit dem Museum für Literatur, werden auf 40 Millionen Euro geschätzt. Foto: Museum für Literatur

Von Christiane Lenhardt

Etliche Karlsruher Leuchttürme der Kultur sind in hohem Maße renovierungsbedürftig: Neben der bereits gestarteten Generalsanierung des Badischen Staatstheaters und der anstehenden Generalüberholung der Staatlichen Kunsthalle steht seit Jahren auch die umfassende Sanierung des Prinz-Max-Palais‘ mit dem Museum für Literatur an. Um die Renovierung der Gründerzeit-Villa, einst letzte Residenz des letzten Reichskanzlers im Deutschen Kaiserreich, Prinz Max von Baden, wird seit vielen Jahren gerungen.
In seiner jüngsten Sitzung hat der Karlsruher Kulturausschuss immerhin dem Stadtrat dringend empfohlen, die Mittel für die Generalsanierung des Prinz-Max-Palais zu beantragen. „Damit ist wieder etwas Bewegung in die Sache gekommen, mit viel Glück können die Mittel dafür dann in den Haushalt 2022 eingestellt werden“, sagte der Leiter des Literaturmuseums im Prinz-Max-Palais, Hansgeorg Schmidt-Bergmann, im BT-Gespräch. „Das ist jetzt eine politische Entscheidung“, sagte er und fügte hinzu: „Wir brauchen diese neuen Perspektiven für die Literatur hier in Karlsruhe, und auch das Stadtmuseum ist in seinen Räumlichkeiten nicht mehr konkurrenzfähig gegenüber vergleichbaren Städten.“

Bundesmittel für Sanierung in Aussicht gestellt

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Erstellt:
14. August 2020, 07:30 Uhr
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