„Kalbitz wird nicht zurückkehren“

Baden-Baden (kli) – In der AfD tobt ein Machtkampf. Der Baden-Badener Europa-Abgeordnete Joachim Kuhs hat im Bundesvorstand für den Rauswurf des Rechtsaußen-Politikers Andreas Kalbitz gestimmt. Im BT erläutert Kuhs, warum.

Will eine Spaltung der Partei verhindern: Joachim Kuhs. Foto: pr

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Will eine Spaltung der Partei verhindern: Joachim Kuhs. Foto: pr

Von Dieter Klink

Mitte Mai hat der AfD-Bundesvorstand die Mitgliedschaft des „Flügel“-Manns Andreas Kalbitz für nichtig erklärt. Als Grund wurde genannt, dass der Brandenburger eine Mitgliedschaft in der inzwischen verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) nicht angegeben hatte. Der von Parteisprecher Jörg Meuthen betriebene Beschluss erging im Bundesvorstand mit einer knappen 7:5-Mehrheit. Mit für den Kalbitz-Rauswurf stimmte im Vorstand auch der Baden-Badener Joachim Kuhls, der Abgeordneter im Gemeinderat und Europa-Parlament ist. Im BT-Gespräch sagt er nun, warum er für die Trennung von Kalbitz gestimmt hat.
„In unserer Satzung wurde von Anfang an geregelt, dass wir uns gegen Infiltrierung von rechts und links außen wehren. Wenn jemand eine Mitgliedschaft in einer extremen Vereinigung wie der HDJ verschweigt, sieht die Satzung vor, seine Parteizugehörigkeit für ungültig erklären zu können. Kalbitz hat seine Mitgliedschaft in der HDJ verschwiegen, also ist die Aberkennung seiner Mitgliedschaft in der AfD nur konsequent“, so Kuhs.

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Erstellt:
26. Mai 2020, 21:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 19sec

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