KSC: Gersbeck steht gegen Berlin im Tor

Karlsruhe (ket) – Die Torhüterfrage beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC ist entschieden: Marius Gersbeck wird im Pokalspiel an diesem Samstag gegen Union Berlin zwischen den Pfosten stehen.

KSC: Gersbeck steht gegen Berlin im Tor

Marius Gersbeck – hier bei der Vorstellung der Mannschaft – wird in der Pokal-Partie gegen Union Berlin das Tor der Karlsruher hüten. Foto: Helge Prang/GES

Diese Entscheidung gab KSC-Trainer Christian Eichner am Freitagnachmittag bekannt. Der Mann mit der Rückennummer 35 hat damit den Zweikampf gegen Markus Kuster, den Neuzugang aus Österreich, gewonnen.

Für Gersbeck kommt Eichners Entscheidung durchaus einer Beförderung gleich. Zur Vorsaison von der Berliner Hertha gekommen, musste er beim KSC bislang mit der Ersatzkeeperrolle hinter dem mittlerweile zum SC Freiburg abgewanderten Benjamin Uphoff vorlieb nehmen. Zwar war der 25-Jährige schon in der Wintervorbereitung, damals noch unter Eichner-Vorgänger Alois Schwartz, nah dran, die Hierarchie zu kippen, am Ende saß er aber doch weiterhin auf der Bank. Mehr als zwei Einsätze im DFB-Pokal waren Gersbeck für den KSC somit in Pflichtspielen bislang nicht vergönnt.

Nun, gegen Union Berlin, kommt also Pokalspiel Nummer drei hinzu. Dabei bleiben soll es allerdings nicht, schließlich hat Eichner bereits klar gemacht, dass es sich bei seiner Entscheidung eher um eine Grundsatzentscheidung handeln soll und der, der gegen Berlin im Tor steht, dieses auch zum Ligaauftakt eine Woche später in Hannover hüten wird.

Ein ausführlicher Bericht steht in der Samstagsausgabe sowie (ab 4 Uhr) im E-Paper