FDP: „Jegliche Form von Extremismus ächten“

Karlsruhe/Stuttgart (ab) – Das Land Baden-Württemberg plant eine Forschungsstelle Rechtsextremismus – die FDP stört sich an der einseitigen politischen Ausrichtung.

Nico Weinmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag. Foto: pr

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Nico Weinmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag. Foto: pr

Von BT-Redakteur Armin Broß

Eine Dokumentationsstelle zum Rechtsextremismus gibt es in Baden-Württemberg bereits, angesiedelt am Generallandesarchiv in Karlsruhe. Jüngst kündigte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) den Plan des Landes an, auch eine Forschungsstelle Rechtsextremismus ins Leben zu rufen. Dafür gibt es grundsätzlich einen größeren parteiübergreifenden Konsens. Scharfe Ablehnung kommt nur von der AfD („Hier wird Ideologie organisiert und finanziert“). Die FDP begrüßt zwar die Forschungsstelle, stört sich aber an der Einengung auf Rechtsextremismus. Im Gespräch mit BT-Redakteur Armin Broß erläutert der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, Nico Weinmann, den Hintergrund.

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Erstellt:
3. Februar 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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