„In einigen Wochen reißen weitere Lieferketten ab“

Stuttgart (BNN) – Chinas Führung geht mit drastischem Lockdown gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus vor. Das wird auch Auswirkungen bei uns haben:

Tim Wenniges (Südwestmetall) kann die Lage auch darum besonders gut einschätzen, da er selbst einige Jahre in Shanghai gelebt hat. Foto: Frank Eppler/Südwestmetall

Tim Wenniges (Südwestmetall) kann die Lage auch darum besonders gut einschätzen, da er selbst einige Jahre in Shanghai gelebt hat. Foto: Frank Eppler/Südwestmetall

Von BNN-Redakteurin Erika Becker

China war im vergangenen Jahr wichtigster Importeur in den Südwesten Deutschlands, bei unseren Ausfuhren lag China hinter den USA auf Rang zwei. Unsere Abhängigkeit ist also hoch, viele schätzen die damit verbundenen Risiken sogar als gravierender ein als den aktuellen Krieg. Durch den Lockdown sind Transporte innerhalb Chinas zum Erliegen gekommen, vor Shanghai liegen Schiffe fest. Die eingeschlossenen Menschen haben offenbar Schwierigkeiten, sich mit genügend Lebensmitteln zu versorgen. BNN-Redakteurin Erika Becker sprach mit dem Geschäftsführer von Südwestmetall, Tim Wenniges. Er war von 2015 bis 2018 Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in China in Shanghai.

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Erstellt:
17. Mai 2022, 10:30 Uhr
Lesedauer:
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