Hundephobie ist sehr gut therapierbar

Mannheim (BT) – Die Psychologin Laura-Ashley Fraunfelter forscht zum Thema Hundephobie. Im Interview mit BT-Volontärin Anna Strobel erläutert sie, wie die Angst entsteht und welche Therapie hilft.

Bei einer Hundephobie zeigen Betroffene eine extreme und unangemessene Angst vor Hunden. Foto: Ulrich Perrey/dpa

© dpa

Bei einer Hundephobie zeigen Betroffene eine extreme und unangemessene Angst vor Hunden. Foto: Ulrich Perrey/dpa

BT: Frau Fraunfelter, was genau versteht man unter einer Hundephobie?
Laura-Ashley Fraunfelter: Eine Hundephobie bedeutet, dass Betroffene eine extreme und vor allem unangemessene Angst vor Hunden haben. Im Prinzip unterscheidet sich die Hundephobie nicht sonderlich von anderen Phobien. Was aber das Besondere bei einer Hundephobie ist, ist die Sicht von anderen auf Betroffene. Und zwar haben Hunde ja ein extrem gutes Image in Deutschland. Es gibt viele Hunde im privaten Haushalt, sie nehmen gesellschaftliche Rollen ein als Therapiehunde, oder als Drogenspürhunde. Wenn man von Hundephobien erzählt, trifft das oft auf viel Unverständnis. Als Mensch ohne Hundephobie, hat man oft positive Erfahrungen mit Hunden gemacht, das ist mit Spinnen zum Beispiel gar nicht so. Man läuft nicht durch den Keller und denkt „oh die ganzen süßen Spinnen“.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
6. Juni 2021, 06:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 04sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen