Höfesterben in Mittelbaden geht weiter

Baden-Baden/Rastatt (tas) – Immer weniger landwirtschaftliche Betriebe arbeiten auf immer größerer Fläche. Dieser Trend ist ungebrochen. Gleichzeitig gibt es aber auch immer mehr Biobauern.

Auf dem Feld unterwegs: Im Landkreis Rastatt spielt der Ackerbau eine wichtige Rolle. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

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Auf dem Feld unterwegs: Im Landkreis Rastatt spielt der Ackerbau eine wichtige Rolle. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Von BT-Redakteur Tobias Symanski

In der Corona-Pandemie haben die landwirtschaftlichen Betriebe im Land wieder mehr Wertschätzung erfahren. Vielen Verbrauchern wurde die Bedeutung der regionalen Versorgung mit Lebensmitteln schlagartig ins Bewusstsein gerufen. Der seit Jahren anhaltende Trend, dass immer mehr Landwirte ihre Gummistiefel an den Nagel hängen, bleibt davon aber unberührt.
Das zeigen auch aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Denen zufolge reduzierte sich die Zahl der Agrarbetriebe im Landkreis Rastatt zwischen 2016 und 2020 von 471 auf 455. Im Stadtkreis Baden-Baden ging die Zahl von 105 auf 84 zurück. 1999 waren es hier noch 151, im Landkreis Rastatt 711.

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