Hoba-Erweiterung in Baden-Baden „sehr verzwickt“

Baden-Baden (nof) – Der geplante Neubau für das Gymnasium Hohenbaden auf der Vincenti-Garage birgt viele böse Überraschungen. Die Stadträte sind verärgert über die Verzögerung.

Das Gymnasium Hohenbaden (rechts) benötigt mehr Platz. Für einen Erweiterungsbau vorgesehen ist die Grünfläche auf der Vincenti-Garage (links). Foto: Monika Zeindler-Efler

© MONIKA ZEINDLER-EFLER

Das Gymnasium Hohenbaden (rechts) benötigt mehr Platz. Für einen Erweiterungsbau vorgesehen ist die Grünfläche auf der Vincenti-Garage (links). Foto: Monika Zeindler-Efler

Von BT-Redakteur Nico Fricke

In den weiterführenden Schulen in städtischer Trägerschaft gibt es Sanierungsstau und enormen zusätzlichen Platzbedarf. Doch bei der Umsetzung des Schulentwicklungsplans gibt es Schwierigkeiten. Vor allem bei der Erweiterung des Gymnasiums Hohenbaden „türmen sich unterschiedliche Problemlagen auf“, räumte Bürgermeister Alexander Uhlig in der gemeinsamen Sitzung von Schul- und Bauausschuss am Mittwochabend ein. „Einige Überraschungen“ seien zwischen ersten Überlegungen zum Bau einer Erweiterung auf der Grünfläche auf der Vincenti-Garage und der genaueren Untersuchung der Machbarkeit ans Tageslicht gekommen, erläuterte auch GSE-Architekt Roland Graf. Zusammengefasst haben sich dabei Probleme in Bezug auf Denkmalschutz, Schutz der Gesamtanlage, Integrität der Welterbestätte, Fernwirkung und Erhalt der Eingrünung aufgetan. Alle zehn mittlerweile durchgespielten Varianten seien „nicht ideal“. Die Grundrissgestaltung sei „stark eingeschränkt“, und auch das Ziel, deutlich mehr Platz für das aus allen Nähten platzende Gymnasium zu schaffen, könne wohl nur eingeschränkt erreicht werden. „Maximal 700 Quadratmeter können wir verwirklichen, aber selbst das ist eine sehr optimistische Schätzung“, so Graf. 900 Quadratmeter Programmfläche würde die Schule aber benötigen. Hoffnung auf neue Ansätze verbindet die Stadtverwaltung mit Blick auf einen Architektenwettbewerb, der gestartet werden soll, wenn ein Bauvorbescheidantrag genehmigt ist. „Wir benötigen verfahrensrechtlich festen Boden unter den Füßen“, so Uhlig.

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Erstellt:
2. Dezember 2021, 19:30 Uhr
Lesedauer:
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