Herber Rückschlag für die Rhinos

Stuttgart (ndm) – Eishockey-Regionalligist ESC Hügelsheim hat im Kampf um die Playoffplätze einen herben Dämpfer kassiert. Die Truppe verlor am Freitagabend bei den Stuttgart Rebels mit 3:8.

Erzielt zwar die Hügelsheimer Führung, kann das Debakel in Stuttgart aber nicht verhindern: Martin Vachal. Foto: F. Vetter

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Erzielt zwar die Hügelsheimer Führung, kann das Debakel in Stuttgart aber nicht verhindern: Martin Vachal. Foto: F. Vetter

Rückschlag für den ESC Hügelsheim in der Regionalliga. Am Freitagabend unterlagen die Baden Rhinos den Stuttgart Rebels deutlich mit 3:8 (1:4/1:3/1:1). Da Heilbronn und Bietigheim ihre Spiele gewannen, rutschten die Nashörner wieder aus den Playoffrängen.

Dabei war der Auftakt in der Stuttgarter Eiswelt zunächst durchaus verheißungsvoll. Andy Mauderer öffnete mit einem langen Diagonalpass Denis Friedberger den Weg zum Tor, der auf seinen Nebenmann Martin Vachal ablegte, der die Hügelsheimer Führung erzielte. Diese hielt allerdings nur eine Minute an. Die in diesem Spiel alles andere als sattelfeste Abwehr ließ Dominik Deuring zu viel Raum, den dieser zum Ausgleich nutzte (5.).

Auch danach hatten die Gastgeber viele Chancen, eine davon nutzte Morgan Reiner in der elften Minute zur ersten Heimführung. Vier Minuten später kam auch noch Pech dazu, als der Linienrichter eine klare Abseitsstellung übersah und die Rebels in Person von Ben Daubner auf 3:1 erhöhten. Doch damit nicht genug: Auch Goalie Constantin Haas blieb wie seine Vorderleute nicht ohne Fehler und ließ einen Puck aus der Fanghand heraus über die Linie kullern (20.).

Im Mitteldrittel zeigten die Rhinos zunächst eine Reaktion, stellten von vier auf drei Sturmreihen um und machten viel Druck auf SEC-Keeper Jannis Ersel. Doch selbst Hochkaräter freistehend vor dem Tor blieben zunächst ungenutzt. Erst Simon Klemmer verkürzte in der 26. Minute auf 2:4. Eine Überzahl der Rhinos sollte einen weiteren Treffer und die Gäste zurück ins Spiel bringen, doch der fiel auf der falschen Seite. In Unterzahl konterte Patrick Daucik zum 5:2 für die Gastgeber (34.).

Dieser Treffer schockte die Rhinos, die bis dahin im Mitteldrittel viel investierten und 19 Sekunden nach dem fünften gar den sechsten Treffer hinnehmen mussten (Nic Govig). Sichtlich genervt machte Haas daraufhin Platz für Max Häberle, der sich drei Minuten nach seiner Einwechslung einen Schuss von Patrick Eisele zum 2:7 einfing.

Wichtiges Heimspiel gegen Ravensburg

Damit war die Partie eigentlich vor dem Schlussdrittel schon entschieden. Zwar machte Sebastian Otts Treffer in der 46. Minute zum 3:7 noch etwas Mut, doch die aufgrund des Vorsprungs defensiv tiefstehenden Gastgeber ließen keinen weiteren Treffer zu, auch, weil die Rhinos an diesem Freitag einen wahrlich gebrauchten Tag erwischten und auch gute Möglichkeiten einfach nicht an Ersel vorbei ins Netz abschließen konnten. Vier Minuten vor dem Ende traf Adrian Sanwald in Überzahl für die Rebels zum 8:3-Endstand.

Nun müssen die Rhinos am Freitag unbedingt ihr Heimspiel gegen EV Ravensburg gewinnen, um noch aus eigener Kraft die Qualifikation für das Halbfinale zu erreichen. Spielbeginn ist um 20 Uhr. (ndm)

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Erstellt:
3. Februar 2020, 00:00 Uhr
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