Heizölhändler hatten 2020 viel zu tun

Mannheim/Baden-Baden (tas) – Das vergangene Jahr war für die Enertgiehändler im Südwesten alles andere als normal. Der Absatzboom wird aber 2021 spürbare Folgen hinterlassen.

Heizöl-Betankung: Die Hausbesitzer haben sich vor allem im ersten Halbjahr 2020 eingedeckt. Foto: Patrick Pleul/dpa

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Heizöl-Betankung: Die Hausbesitzer haben sich vor allem im ersten Halbjahr 2020 eingedeckt. Foto: Patrick Pleul/dpa

Von Tobias Symanski

Heizöl verkaufte sich im vergangenen Jahr quasi wie warme Semmeln. Am Freitag berichtete der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH) mit Sitz in Mannheim von einer deutlichen Absatzsteigerung beim flüssigen Energieträger. Niedrige Preise und wohl auch eine gewisse Hamstermentalität haben den Heizöl-Verkauf vor allem im ersten Halbjahr 2020 beschleunigt.
„Manche Kunden hätten gerne das letzte Fass gefüllt“, beschreibt Thomas Rundel, der Erste Vorsitzende des VEH die Stimmung in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Im Schnitt liege die bevorratete Menge beim Kunden nun zwischen 75 und 80 Prozent der Tankkapazitäten und damit so hoch wie selten zuvor. Vor allem in Baden-Württemberg sitzen die Kunden auf einer Menge Brennstoff. Denn im Südwesten seien die Tanks im Vergleich zu Norddeutschland besonders groß.

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