Heinrich Mann – der frankophile Frauenheld

Lübeck/Santa Monica (sr) – An der Ostsee geboren, am Pazifik gestorben: Heinrich Manns Leben nahm geradezu unglaubliche Wendungen.

Eine interessante Familie:  In Heinrich Breloers Fernsehfilm „Die Manns“ (2000) spielt der mittlerweile verstorbene Schauspieler Jürgen Hentsch den Schriftsteller Heinrich Mann, Veronica Ferres seine zweite Frau Nelly. Foto: Boris Roessler/dpa

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Eine interessante Familie: In Heinrich Breloers Fernsehfilm „Die Manns“ (2000) spielt der mittlerweile verstorbene Schauspieler Jürgen Hentsch den Schriftsteller Heinrich Mann, Veronica Ferres seine zweite Frau Nelly. Foto: Boris Roessler/dpa

Von BT-Redakteurin Sabine Rahner

„Das Buch des Propheten“ – diese Formulierung der Berliner Zeitung 1918 ist vielleicht die beste Würdigung für Heinrich Manns Roman „Der Untertan“. Es ist aus heutiger Sicht sein bedeutendstes Werk, das jetzt zum 150. Geburtstag des Autors in einer kommentierten Neuausgabe vorliegt. Heute wird Heinrich Mann vor allem mit diesem Werk in Verbindung gebracht, die meisten anderen seiner zahlreichen Bücher sind nur noch Stoff für Germanisten. Höchstens seine Memoiren „Ein Zeitalter wird besichtigt“ erfahren daneben noch größere Aufmerksamkeit.

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Erstellt:
21. März 2021, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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