Gute Weiterentwicklung hinter sich

Sinzheim(mi) – Beide haben in den vergangenen beiden Jahren eine gute Entwicklung genommen. Nun stehen sich der SV Sinzheim und Rot-Weiß Elchesheim in der Landesliga gegenüber.

Jakob Voss (links) strebt mit dem FV Würmersheim einen einstelligen Tabellenplatz an. Foto: Frank Vetter

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Jakob Voss (links) strebt mit dem FV Würmersheim einen einstelligen Tabellenplatz an. Foto: Frank Vetter

Von Michael Ihringer

Für einige Landesliga-Vereine wie Spitzenreiter SV Stadelhofen oder den SV Sinzheim ist die halbe Wegstrecke der Vorrunde absolviert. Andere, nicht zuletzt corona-bedingt, haben noch Nachholbedarf. Wie der FV Würmersheim, der zwar zwei Zähler hinter Sinzheim platziert ist, aber eben auch noch zwei Spiele in petto hat. Von daher hat der aktuelle Rang zehn vor dem Auswärtsspiel beim SVS für die Schützlinge von Manuel Jung nur wenig Aussagekraft.
„Wir können zufrieden sein, obwohl wir uns über die drei Remis mit den Gegentoren jeweils in der Nachspielzeit immer noch ärgern“, weiß der FVW-Trainer, dass es tabellarisch noch besser aussehen könnte. Andererseits waren es schwere Kaliber, die dem Verein im ersten Saisonabschnitt vorgesetzt wurden. Zuletzt wurde der langjährige Bekannte aus früheren Bezirksliga-Zeiten aus Loffenau klar beherrscht, in den vergangenen zwei Jahren hat man sich in der Landesliga gut etabliert. Schritt für Schritt soll es nun eine Stufe höher gehen.

Diese Maxime gilt auch für den SV Sinzheim, der derzeit dort steht, wo man im März beim vorzeitigen Saisonende auch andockte. Unter dem Fremersberg ist eine Weiterentwicklung ebenso klar erkennbar, auch wenn Rückschläge wie in Oppenau schmerzen. „Das war völlig unnötig“, so Vorstand Thomas Schöller.

„Wir hatten einige individuelle Fehler zu viel. Auch hat uns der dortige Kunstrasen mehr Probleme als erwartet bereitet“, konstatierte Marcel Stern, der sich erst rund 20 Minuten vor Schluss einwechselte und bei einem Zweikampf ein Schleudertrauma erlitt. Zuvor hatte die Führungsfigur erst ganze zwei Punktspiele bestreiten können. „Wichtig wird sein, dass wir jetzt keine Negativserie kriegen“, hofft er, dass seine Schützlinge die Konstanz zeigen, um den anvisierten sicheren einstelligen Tabellenplatz zu halten. Mit dem Abstiegskampf will man nichts mehr zu tun haben. „Taktisch wird Würmersheim gut eingestellt sein“, erwartet er einen unangenehmen Gegner.

„Es wird ein intensives Spiel. Die Tagesform und der Wille werden wohl entscheiden. Wir dürfen denen jedenfalls nicht zu viele Räume anbieten. Dann haben sie nämlich genug Spieler, um dies ausnutzen zu können“, glaubt Jung. Da man als Trainer selbst bei einem 4:0 immer ein Haar in der Suppe findet, wäre es Jung auch ganz recht, „wenn wir diesmal früher treffen könnten“. Ob der angeschlagene 18-jährige Jona Bauer, der sich in den vergangenen Wochen im Team festspielte und Taten, sprich Tore, sprechen ließ, erneut wirbeln kann, ist noch fraglich.

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Erstellt:
16. Oktober 2020, 17:00 Uhr
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