Großes Trümmerfeld bei Stutensee

Stutensee (red) – Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst musste am Samstag zur Landstraße 560 ausrücken, wo fünf Fahrzeuge in einen schweren Unfall verwickelt waren.

Fünf Fahrzeuge sind am Samstag in einen schweren Unfall auf der L560 verwickelt, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt und vier weitere in umliegende Krankenhäuser gebracht werden müssen. Foto: Thomas Riedel / Einsatz-Report24

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Fünf Fahrzeuge sind am Samstag in einen schweren Unfall auf der L560 verwickelt, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt und vier weitere in umliegende Krankenhäuser gebracht werden müssen. Foto: Thomas Riedel / Einsatz-Report24

Lebensgefährlich verletzt wurde eine 66-jährige Fahrerin eines Skoda am Samstag gegen 16:20 Uhr auf der L560 bei Blankenloch. Die Skoda-Fahrerin befuhr die L560 in Fahrtrichtung Karlsruhe und geriet aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr. Dabei kollidierte der Skoda zunächst seitlich mit einem Daimler-Benz, der von einer 46 Jahre alten Frau gesteuert wurde.

Im weiteren Verlauf stieß der Skoda mit einem BMW zusammen, der von einem 38-jähringen Mann gelenkt wurde. Der BMW kam dabei von der Fahrbahn ab und im Grünstreifen zum Stehen. Anschließend prallte der Skoda seitlich in die Front eines Porsche. Im Porsche saß eine 44-jährigen Frau am Steuer.

66-jährige Skoda-Fahrerin lebensgefährlich verletzt

Durch diesen Zusammenstoß mit dem Porsche wurde der Skoda gedreht und kam auf der Fahrbahn auf der Beifahrerseite zum liegen. Nun fuhr ein Ford, der von einem 26-jährigen Mann gesteuert wurde, in das Dach des auf der Seite liegenden Skoda.

Die Skoda-Fahrerin wurde bei dem Unfallgeschehen lebensgefährlich verletzt. Alle anderen Beteiligten wurden ebenfalls verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Alle beteiligen Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme musste die L560 voll gesperrt werden.

An der Unfallstelle waren neben acht Streifenbesatzungen noch drei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber sowie 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Es entstand Sachschaden von insgesamt über 100.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter Telefonnummer 0721 944840 in Verbindung zu setzen.

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Erstellt:
11. Oktober 2020, 09:40 Uhr
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