Großeinsatz wegen Schüssen in Bruchsal

Bruchsal (red) – Polizei und Spezialeinsatzkommando haben am Freitagabend ein Haus in Bruchsal umstellt, nachdem Schüsse gemeldet worden waren.

Schüsse aus einem Schreckschussrevolver sorgten in Bruchsal für Aufregung. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa

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Schüsse aus einem Schreckschussrevolver sorgten in Bruchsal für Aufregung. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa

Mehrere Schüsse aus einem Schreckschussrevolver sorgten am Freitagabend in Bruchsal für einen größeren Polizeieinsatz. Anwohner einer Straße hatten kurz nach 17.15 Uhr gemeldet, dass von einem Wohnhaus her Schüsse zu vernehmen waren. Die Polizei umstellte daraufhin das Anwesen. Da die Lage zunächst unklar war, rückte auch das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg an. Darüber hinaus wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Hinweise auf eine Bedrohungslage oder gar auf verletzte Personen ergaben sich dann allerdings keine, wie die Polizei mitteilt. Gegen 19.25 trat aus dem Gebäude eine Person heraus, die vorläufig festgenommen wurde. Die Person erklärte gegenüber der Polizei, dass sich noch drei weitere Männer in der betreffenden Wohnung befänden. Das Spezialeinsatzkommando verschaffte sich daraufhin gegen 20.25 Uhr Zugang zur Wohnung und trafen dort tatsächlich die drei Männer an, die keinen Widerstand leisteten. Einer davon habe eingeräumt, mit einer Schreckschusswaffe mehrere Schüsse abgegeben zu haben, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Waffe sei sichergestellt worden. Alle Personen wurden vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Weitere Hintergründe zu dem Vorfall nannte die Polizei in der Mitteilung vom Freitagabend zunächst nicht.

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Erstellt:
28. August 2020, 22:09 Uhr
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