Gewerkschaftschef kritisiert Gesetzentwurf gegen Steuerbetrug

Berlin (bms) – Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Steueroasen auf den Weg gebracht. Der taugt aber nur bedingt, sagt Thomas Eigenthaler, Chef der Deutschen Steuergewerkschaft.

Fünf Jahre nach den Panama-Papers hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung internationaler Steueroasen auf den Weg gebracht. Symbolfoto: Sebastian Willnow/picture alliance/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

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Fünf Jahre nach den Panama-Papers hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung internationaler Steueroasen auf den Weg gebracht. Symbolfoto: Sebastian Willnow/picture alliance/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

Von BT-Korrespondent Stefan Vetter

Vor fünf Jahren wurden die Panama-Papers über massenhafte Bestände dubioser Briefkastenfirmen zur Steuervermeidung von großen Konzernen und Superreichen bekannt. Seitdem wurde immer wieder über Maßnahmen debattiert, um solche Fälle zu verhindern. Am Mittwoch brachte das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung internationaler Steueroasen auf den Weg. Aber der taugt nur bedingt, wie der Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, im Gespräch mit BT-Korrespondent Stefan Vetter erläutert.

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