Gedenktafel zum Rausschnitzen?

Karlsruhe (kli) – Der Bundesgerichtshof arbeitet seine Nachkriegsgeschichte auf. Eine Gedenktafel im BGH-Gebäude erinnert an Unrecht, das die Sowjetunion 1945/46 begangen hat. Die Tafel schweigt sich über NS-Verbrechen aus.

Diese Gedenktafel hängt im Gebäude des Bundesgerichtshofs seit 1957. Mit Hilfe von Wissenschaftlern wird das kritische Kapitel der Nachkriegsgeschichte nun aufgearbeitet. Foto: Klink

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Diese Gedenktafel hängt im Gebäude des Bundesgerichtshofs seit 1957. Mit Hilfe von Wissenschaftlern wird das kritische Kapitel der Nachkriegsgeschichte nun aufgearbeitet. Foto: Klink

Von Dieter Klink

Der Bundesgerichtshof (BGH) setzt sich mit einem schwierigen Kapitel seiner Geschichte auseinander: mit den Nachkriegsjahren. Im Erbgroßherzöglichen Palais, dem Sitz des BGH in der Karlsruher Herrenstraße, hängt seit 1957 eine Tafel, die an das Unrecht in der unmittelbaren Nachkriegszeit erinnert – sich aber zu NS-Verbrechen ausschweigt.

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Erstellt:
6. März 2020, 05:30 Uhr
Lesedauer:
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