Ganz ohne Bürokratie: Soforthilfe als „Kühlschrankfüller“

Stuttgart (sr) – Joe Bauer ist Journalist, Künstler und Veranstalter: Vor einem Jahr hat er eine Spendenaktion gegründet, die den coronabedingt Arbeitslosen der Veranstaltungsbranche hilft.

Alle Theater, Kinos, Kleinkunstbühnen sind geschlossen: Für viele Mitarbeiter der Branche ist die persönliche finanzielle Lage prekär. Foto: Daniel Karmann/dpa

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Alle Theater, Kinos, Kleinkunstbühnen sind geschlossen: Für viele Mitarbeiter der Branche ist die persönliche finanzielle Lage prekär. Foto: Daniel Karmann/dpa

Von BT-Redakteurin Sabine Rahner

Das Datum ist verblüffend: Schon am 20. März 2020, vier Tage nach Beginn des ersten Lockdowns, organisierte der Stuttgarter Journalist und Künstler Joe Bauer eine Notfallhilfe für Menschen in seiner Umgebung, die in der Veranstaltungsbranche plötzlich ohne Einnahmen dastanden: „Meine Aufführungstermine wurden gecancelt, und allen anderen ging es ja genauso. Also habe ich überlegt, eine Soforthilfe zu initiieren – bis die staatliche Unterstützung greift, so habe ich mir das zunächst gedacht.“ Seine Klientel sind von Anfang an alle Berufstätigen, die in der Kultur- und Veranstaltungsbranche ihre Brötchen verdienen. „Das schließt das Reinigungspersonal in einem Club genauso ein wie die Studierenden der Film- oder Musikhochschule oder der Akademie der Bildenden Künste, denen die Nebenjobs fehlen“, sagt Joe Bauer. Anfangs habe er seine spontane Hilfsidee „als Kühlschrankfüller“ gesehen.

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Erstellt:
27. April 2021, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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