Frieder Burda ist gestorben

Baden-Baden (dpa) - Der Kunstsammler und Mäzen Frieder Burda ist tot. Der Gründer des Museums Frieder Burda in Baden-Baden starb am Sonntag im Alter von 83 Jahren im Kreise seiner Familie in der Kurstadt, wie eine Sprecherin des Museums am Montag mitteilte.

Frieder Burda ist gestorben

© Uli Deck/dpa/Archivbild

Frieder Burda war der zweite Sohn des Verlegers Franz Burda und dessen Ehefrau Aenne Burda. Gemeinsam mit dem älteren Bruder Franz und dem jüngeren Bruder Hubert wuchs Frieder Burda in Offenburg auf. Er arbeitete im familieneigenen Verlag, übernahm später zudem eine Druckerei in Darmstadt.

Nach dem Tod seines Vaters Franz Burda im Jahr 1986 erbten er und sein Bru8der Franz ein Beteiligungspaket. Bruder Hubert Burda übernahm den gesamten Druck- und Verlagsbereich.

Museum prägt seit 2004 die Allee

Bereits in jüngeren Jahre begann Frieder Burda mit dem Kauf von zeitgenössischer Kunst. Damit legte er einen Grundstein für eine hochkarätige Kunstsammlung. Um diese Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, gründete er 1998 die „Stiftung Frieder Burda“. Diese Stiftung finanzierte den Bau des Burda-Museums in der Lichtentaler Allee in Baden-Baden. Der Bau des Star-Architekten prägt seit 2004 die Parkanlage. Zudem zieht das Museum mit seinen hochkarätigen Ausstellungen Tausende Besucher an.

Im Jahr 2005 bekam er die Ehrenbürgerwürde der Kurstadt verliehen.

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Erstellt:
15. Juli 2019, 11:50 Uhr
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