Frauen wie Lothar Matthäus

Baden-Baden (ket) – Im Bemühen um Gleichberechtigung erlaubt das Internationale Olympische Komitee bei den Spielen in Tokio erstmals zwei Fahnenträger – einen Mann und eine Frau – pro Nation. Wie die BT-Kolumne aber verdeutlich: Vor allem im Sport ist der Kampf um Emanzipation ein hartes Brot.

Kathrine Switzer mit der Nummer 261 kämpft sich 1967 beim Boston Marathon an Marathon-Direktor Bill Cloney (im schwarzen Mantel) vorbei.

© picture alliance / dpa

Kathrine Switzer mit der Nummer 261 kämpft sich 1967 beim Boston Marathon an Marathon-Direktor Bill Cloney (im schwarzen Mantel) vorbei.

Von Frank Ketterer

Sonntag war, der ein oder andere wird sich dunkel daran erinnern, Weltfrauentag. Auch das Internationale Olympische Komitee hatte sich dazu natürlich etwas Hübsches einfallen lassen, bereits in der Woche zuvor wurde dies mit einigem Stolz verkündet. Künftig, so ließen die meist recht alten Herren der Ringe wissen, darf bei olympischen Eröffnungsfeiern jedes Teilnehmerland zwei Fahnenträger nominieren – sofern es sich um einen weiblichen und einen männlichen Athleten beziehungsweise Athletin handelt.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie E-Paper Abonnent sein oder ein Tages-Login haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für ein E-Paper Abonnement oder einen Tages-Login? Dann finden Sie hier unsere Angebote.