„Frag einen Zeitzeugen“ – Projekt gegen das Vergessen

Hamburg/Bad Arolsen/Iffezheim (marv) – Sie werden immer weniger. Menschen, die uns erzählen können, was in der jüngeren deutschen Geschichte genau passiert ist, weil sie es selbst erlebt haben.

Wollen Zeitzeugengespräche an die Pandemiesituation und die Sehgewohnheiten junger Menschen anpassen: Die Initiatoren des Projekts „Ask a Witness“, Mathias Ahlmer (links) und Tom Franke. Foto: privat

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Wollen Zeitzeugengespräche an die Pandemiesituation und die Sehgewohnheiten junger Menschen anpassen: Die Initiatoren des Projekts „Ask a Witness“, Mathias Ahlmer (links) und Tom Franke. Foto: privat

Von BT-Redakteur Marvin Lauser

Wo immer Zeitzeuginnen und Zeitzeugen eingeladen wurden, um Erlebtes zu schildern, herrschte großes Interesse. Der Andrang war häufig größer als die dafür vorgesehenen Lehrsäle oder Veranstaltungsräume. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das nicht mehr möglich. Menschenansammlungen sind fast überall auf der Welt tabu, weil sie Superspreader-Events werden könnten. Veranstaltungen finden kaum statt, in Präsenz nur äußerst selten und unter strengsten Hygienevorkehrungen. Ältere Menschen sind besonders gefährdet. Die wenigen Überlebenden des Holocaust gehören Risikogruppen an.

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