Familienaufdröselung der akademischen Art

Baden-Baden (fvo) – „Eine schlaue Komposition beim Aufbau der Pointen und unfassbar großartige Dialoge“ – das ist laut Regisseurin Katrin Hentschel das Erfolgsrezept des französischen Bestseller-Komödie „Der Vorname“. Das Stück feiert am Freitag, 13. März., Premiere im Theater Baden-Baden.

„Ziemlich viel zu lachen“ gibt es laut Regisseurin Katrin Hentschel bei „Der Vorname“. Foto: Vollmer

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„Ziemlich viel zu lachen“ gibt es laut Regisseurin Katrin Hentschel bei „Der Vorname“. Foto: Vollmer

Von Franz Vollmer

Der Zeitpunkt ist wahrlich nicht schlecht gewählt. Denn so ein bisschen Entlarvung kann man so kurz nach Fastnacht durchaus vertragen. Und „Der Vorname“, die aktuelle Produktion des Theaters Baden-Baden (Premiere am 13. März), ein erfolgreich verfilmter Plot über ein Familientreffen, das leicht aus dem Ruder läuft, hat durchaus das Potenzial zur Demaskierung und Fratzenvernichtung. Natürlich sehr zum quietschigen Vergnügen des Publikums. Weil der französische Bestseller nennt sich nun mal Komödie.
„Das ist ein sehr, sehr gut geschriebenes Kammerspiel, schlau komponiert beim Aufbau der Pointen und mit unfassbar großartigen Dialogen“, schwärmt Regisseurin Katrin Hentschel. Das Erfolgsstück von Matthieu Delaport und Alexander de la Patellière – das Autorenduo hat 2012 gleich die Verfilmung übernommen – ist eine kritische Gesellschaftskomödie in bester französischer Tradition, die auch hierzulande zieht. Kein Wunder, dass es „rauf und runter gespielt wird“, findet Hentschel.

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Erstellt:
4. März 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
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