Erotik-Branche leidet stark unter Zwangsschließung

Rastatt (for) – Schon seit Monaten müssen Bordelle coronabedingt geschlossen bleiben. Eine Rastatter Bordell-Betreiberin sorgt sich um die Zukunft der Sex-Branche und vor allem um die Prostituierten.

Viele Prostituierte – wie hier bei einer Demo in Köln – befürchten, dass Gegner der Branche die Krise dazu nutzen könnten, ein generelles Sexkaufverbot durchzuboxen. Foto: Marius Becker/dpa

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Viele Prostituierte – wie hier bei einer Demo in Köln – befürchten, dass Gegner der Branche die Krise dazu nutzen könnten, ein generelles Sexkaufverbot durchzuboxen. Foto: Marius Becker/dpa

Von Janina Fortenbacher

Gerade einmal 18 Tage in neun Monaten: Das ist der Zeitraum, in dem die Betreiberin von „Agentur Marlene“ in Rastatt ihr Bordell seit dem ersten großen Lockdown im März geöffnet hatte. Dass bis zum Ende des Jahres noch ein paar Tage hinzukommen, daran glaubt Marlene nicht wirklich. „Mir fehlt mittlerweile der Hoffnungsschimmer“, sagt sie im BT-Gespräch. Das Sexgewerbe gehört zu den Branchen, die von der Corona-Pandemie am härtesten getroffen sind.

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