Erlaubtes Sortiment entscheidend

Rastatt (ab) – Die Corona-Verordnung des Landes führt dazu, dass einige Handelsbetriebe neben Lebensmitteln auch weiterhin ihre Non-Food-Artikel verkaufen können – andere dürfen das nicht.

Real, hier der Markt in Rastatt, hat nach eigenen Angaben keine Einschränkungen bei seinem Sortiment. Foto: Frank Vetter

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Real, hier der Markt in Rastatt, hat nach eigenen Angaben keine Einschränkungen bei seinem Sortiment. Foto: Frank Vetter

Von Armin Broß

Der Lebensmittelhändler bleibt geöffnet, der Modehändler muss – zumindest mal für die nächsten Wochen – schließen. Das resultiert aus der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Aber was ist mit den vielen Händlern im Land, die sowohl Lebensmittel als auch Waren außerhalb der Grundversorgung anbieten? Darunter sind nicht zuletzt die Großen der Branche wie Aldi, Lidl, Real oder auch Kaufhäuser. Die Antwort findet sich, bürokratisch ausformuliert, in der neuesten, ergänzten Corona-Verordnung des Landes, und zwar unter §1d (3). Dort heißt es unter anderem: „Wenn Mischsortimente angeboten werden, dürfen Sortimentsteile, deren Verkauf nicht (...) gestattet ist, verkauft werden, wenn der erlaubte Sortimentsanteil überwiegt; diese Stellen dürfen dann alle Sortimente vertreiben, die sie gewöhnlich auch verkaufen. Wenn bei einer Stelle der verbotene Teil des Sortiments überwiegt, darf der erlaubte Teil allein weiterverkauft werden, wenn eine räumliche Abtrennung möglich ist.“

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Erstellt:
17. Dezember 2020, 07:30 Uhr
Lesedauer:
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