Regelung „für den Ernstfall“

Stuttgart (bjhw) – Es handle sich, sagt Susanne Eisenmann, „deutschlandweit nur um einzelne Fälle“. Dennoch sieht die Kultusministerin den Bedarf für ein Vollverschleierungsverbot an Schulen.

Der Vorstoß von Kultusministerin Susanne Eisenmann zum Thema Verschleierung verärgert den Koalitionspartner. Foto: Tom Weller/dpa

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Der Vorstoß von Kultusministerin Susanne Eisenmann zum Thema Verschleierung verärgert den Koalitionspartner. Foto: Tom Weller/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Es handle sich, sagt Susanne Eisenmann, „deutschlandweit nur um einzelne Fälle“. Dennoch sieht die Kultusministerin den Bedarf für ein Vollverschleierungsverbot an Schulen. Abgesprochen mit dem Koalitionspartner war der Vorstoß nach den Worten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann nicht. Der zeigt öffentlich Verständnis für das Vorgehen seiner Herausforderin bei der Landtagswahl und überlässt die scharfe Kritik der Grünen-Landesvorsitzenden Sandra Detzer: „Die CDU-Kandidatin kann der Versuchung nicht widerstehen, Themen nachzulaufen, die letztlich nur die Rechten stärken.“ Anders sei „nicht zu erklären, warum diese Scheindebatte jetzt von der CDU hochgezogen wird“.

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Erstellt:
5. Februar 2020, 06:30 Uhr
Lesedauer:
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