Einsam Richtung Derbysieg

Karlsruhe (rap) – Keine Fans im und am Wildparkstadion, kaum Polizisten im Einsatz: Das „Corona-Derby“ zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart am Sonntag war eins, das in die Geschichte eingehen wird.

In Partylaune: KSC-Linksverteidiger Dirk Carlson (am Auto) lässt sich nach dem 2:1-Derbysieg von den Fans vor dem Wildparkstadion feiern. Foto: Prang/GES

© GES/Helge Prang

In Partylaune: KSC-Linksverteidiger Dirk Carlson (am Auto) lässt sich nach dem 2:1-Derbysieg von den Fans vor dem Wildparkstadion feiern. Foto: Prang/GES

Von Christian Rapp

Um 12.08 Uhr heult dann doch noch eine Polizeisirene auf. Zumindest ganz kurz. Drei Polizisten sperren schnell die Straße ab, Sekunden später brausen zwei Einsatzwagen den Adenauerring entlang, im Schlepptau den Mannschaftsbus des VfB Stuttgart. Normalerweise würden just in diesem Moment hunderte blau-weiße Anhänger den Gästebus mit Schlacht- und Schmährufen in Empfang nehmen, zeigen, wer hier im Wildpark das Sagen hat. Doch seit Corona ist nichts mehr wie es war – auch nicht das Ländle-Derby. So biegt das schwarze Ungetüm um die Ecke Richtung Stadion, als Geleitschutz Baustellenfahrzeuge, -werkzeug und Absperrgitter so weit das Auge reicht – und eine Handvoll Polizeibeamte und Ordner. Fans sucht man an diesem verregneten und wolkenverhangenen frühen Mittag jedoch vergeblich rund um den Wildpark.

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Erstellt:
15. Juni 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
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