Ein Wahlkampf wie kein anderer

Stuttgart (bjhw) – Am 14. März ist Landtagwahl, und die Corona-Zahlen steigen. Das stellt die Wahlkämpfer vor Herausforderungen.

Der Wahlkampf in Baden-Württemberg wird duch Corona.Schutzmaßnahmen geprägt sein. Foto: Marijan Murat/dpa

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Der Wahlkampf in Baden-Württemberg wird duch Corona.Schutzmaßnahmen geprägt sein. Foto: Marijan Murat/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Die Grünen promoten Winfried Kretschmann im Netz „persönlich, politisch oder auch mal philosophisch“. Seine Herausforderin Susanne Eisenmann (CDU) will aus dem Live-Studio in der Stuttgarter Landesgeschäftsstelle heraus mit vier virtuellen Themenkonferenz punkten. Überhaupt demonstriert ihre Partei ihre Organisationskraft. Bis auf die letzte Woche vor dem Wahltermin am 14. März sind schon drei Dutzend regionale Termine der Spitzenkandidatin fix. Von allen Parteien und von der Landtagsverwaltung, die den traditionellen Wahlabend verantwortet, wird erhöhte Flexibilität verlangt, weil coronabedingt vieles zweigleisig geplant werden muss: real und digital. Diesmal hat die FDP die Nase vorn: Bereits seit Mitte Juli liegt ihr Wahlprogramm vor, das vollmundig Regierungsprogramm genannt wird. „Es ist an der Zeit“, schreiben darin die Liberalen, „dass Freie Demokraten wieder Verantwortung für dieses Land übernehmen.“ Der Landesvorsitzende Michael Theurer und Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke machen regelmäßig deutlich, dass sie sich – anders als 2016 – auch eine Koalition mit den Grünen vorstellen können.

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