Ein Recht auf Trauer für alle Flüchtlinge

Ex-Bundespräsident Joachim Gauck (Schirmherr) und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller (Schirmherrin) nehmen an einer Pressekonferenz zum Realisierungswettbewerb für das künftige Exilmuseum Berlin teil. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

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Ex-Bundespräsident Joachim Gauck (Schirmherr) und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller (Schirmherrin) nehmen an einer Pressekonferenz zum Realisierungswettbewerb für das künftige Exilmuseum Berlin teil. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Von Christiane Lenhardt

Der 9. November ist als „Schicksalsdatum“ in die deutsche Geschichte eingegangen. Die Ausrufung der ersten Deutschen Republik im Jahr 1918 fällt auf dieses Datum, auch der Berliner Mauerfall 1989, der das Ende der durch den Zweiten Weltkrieg bedingten deutsch-deutschen Teilung markiert. Vor allem wird zu diesem Datum alljährlich in Gedenkzeremonien an die Reichspogromnacht der Nationalsozialisten 1938 erinnert und an die systematische Gewalt gegen Juden in Deutschland, ihre Inhaftierung und Ermordung. Die Ruine des Anhalter Bahnhofs in Berlin, wo viele Flüchtlingsgeschichten begannen und von wo aus viele Juden deportiert wurden, soll in naher Zukunft zum Exilmuseum werden.

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