Ein Liberal-Konservativer fürs Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe (BNN) – Der gebürtige Heidelberger Heinrich Amadeus Wolff wird neuer Richter am Bundesverfassungsgericht. Die FDP-Fraktion im Bundestag hat ihn als Nachfolger von Andreas Paulus nominiert.

Kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück: Heinrich Amadeus Wolff. Foto: Klaus Dietmar Gabbert/dpa

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Kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück: Heinrich Amadeus Wolff. Foto: Klaus Dietmar Gabbert/dpa

Von BNN-Redakteur Martin Ferber

Karlsruhe kennt Wolff aus eigener Erfahrung, mit der Arbeitsweise des Bundesverfassungsgerichts ist er bestens vertraut. Mitte der 90-er Jahre war der Jurist Heinrich Amadeus Wolff als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Paul Kirchhof am höchsten deutschen Gericht im Karlsruher Schlosspark tätig, in den letzten Jahren nahm er mehrfach als Bevollmächtigter an Verfahren teil. Zuletzt vertrat er die Abgeordneten der FDP-Bundestagsfraktion bei der Normenkontrollklage gegen den Berliner Mietendeckel. Und er bekam Recht. Die Verfassungshüter erklärten die Regelung des Berliner Senats für verfassungswidrig, da das Land in diesem Bereich keine Kompetenzen habe.

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