Echo auf Grünewald: Malerei von Pei-Ming in Colmar

Colmar (cl) – Das Unterlindenmuseum in Colmar widmet dem expressiven chinesischen Maler Yan Pei-Ming (61) eine Retrospektive. Sein neues Gemälde „Pandémie“ ist ein modernes Echo auf Grünewalds Altar.

Ungewöhnlich farbenfroh: Yan Pei-Mings Selbstporträt von 1983.  Foto: Clérin-Morin/Pei-Ming, ADAGP, Paris, 2020

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Ungewöhnlich farbenfroh: Yan Pei-Mings Selbstporträt von 1983. Foto: Clérin-Morin/Pei-Ming, ADAGP, Paris, 2020

Von BT-Redakteurin Christiane Lenhardt

Das Unterlindenmuseum in Colmar widmet dem bedeutenden, in Deutschland wenig bekannten chinesischen Künstler Yan Pei-Ming eine Retrospektive. Der 61-jährige Maler hat dem berühmten Isenheimer Altar Grünewalds mit dem Bezug zu einer der schlimmsten Epidemien seit dem Mittelalter (dem durch einen hochgiftigen Pilzbefall des Mutterkorns hervorgerufenen Antoniusfeuer) ein modernes malerisches Pendant hinzugefügt – und dieses nicht erst durch das monumentale, neu geschaffene Werk „Pandémie“ bildstark veranschaulicht.

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Erstellt:
14. April 2021, 08:30 Uhr
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