Der Reiz des Kuhrischen Haffs

Juodkrante (win) – Einst zog die Kuhrische Nehrung viele Künstler und Literaten an. Heute punktet die Region mit ihrer Natur, Nostalgiker und Naturliebhaber kommen.

Die Toten Dünen im Naturschutzgebiet Nagliai. Foto: Eithan Reubens

Die Toten Dünen im Naturschutzgebiet Nagliai. Foto: Eithan Reubens

Von Winfried Schumacher

Eigentlich wollte ich gar kein Fischer werden“, sagt der alte Mann und blickt über das stille Wasser des Kurischen Haffs. Alfonsas Kauneckis kramt in seinen Erinnerungen. „Es war eine der wenigen Möglichkeiten, um nach dem Militärdienst nicht in die Kolchosen geschickt zu werden.“ Mit seiner unvorhersehbaren Berufung gehadert hat der Litauer jedoch nie. „Da draußen bist du frei.“ Der Urgroßvater ist mit 83 Jahren der Älteste auf der Kurischen Nehrung, der noch bei Sonnenaufgang zum Fischfang hinausfährt – fast wie damals, als er in Juodkrante, dem ehemaligen Schwarzort, zum ersten Mal in den Kutter stieg. Das war vor mehr als 60 Jahren.

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Erstellt:
15. August 2021, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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