Wrestling – der Aufstieg zur Milliardenindustrie

Baden-Baden (mi) – Was als wagemutige Idee in den 70er Jahren richtig begann, hat sich zu einer Milliardenindustrie entwickelt: Pro Wrestling füllt die größten Arenen in Amerika.

Tritt neben seinen Hauptrollen in Hollywood-Filmen gelegentlich noch als Gaststar beim Wrestling in Erscheinung: Dwayne „The Rock“ Johnson.  Foto: Chris Pizzello/dpa

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Tritt neben seinen Hauptrollen in Hollywood-Filmen gelegentlich noch als Gaststar beim Wrestling in Erscheinung: Dwayne „The Rock“ Johnson. Foto: Chris Pizzello/dpa

Die Bretter, die für sie die Welt bedeuten, haben sie berühmt gemacht, einige gar zu Hollywoodstars und Multimillionären. Sie haben Fans weltweit, obwohl sie nur was vorgaukeln, der Sieger immer schon vorher feststeht und auch ihre Namen alles, nur nicht echt sind. Vom Macho, Krieger, Sensenmann, der Schlange bis zum Leichenbestatter ist so gut wie alles vertreten, was die Fantasy-Welt zu bieten hat. Willkommen in der Welt der Wrestler, der bizarren Mischung aus Show und Sport.
Was vor fünf Jahrzehnten hierzulande noch als belächeltes Catchen durchging, hat sich speziell in den Vereinigten Staaten, wo die größten Hallen und sogar Stadien bei den Veranstaltungen ausverkauft sind, über all die Jahre zu einer Milliardenindustrie entwickelt. Der Marktführer seit Anfang des Jahrtausends, die World Wrestling Entertainment (WWE), hat sich längst als börsennotiertes Unternehmen im Bewusstsein der US-Gesellschaft eingeprägt. Pay-TV, Merchandising-Artikel, Videospiele, DVDs der einzelnen Shows füllen die Kassen.

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Erstellt:
7. Oktober 2020, 19:00 Uhr
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