Das neue Basilikum in der Kräuter-WG

Baden-Baden (fh) – Es sind die kleinen Momentaufnahmen des Lebens: Kurioses, schönes, ärgerliches. „Lebensnah“ schreibt Fiona Herdrich über Basilikum.

Momentaufnahmen aus dem Alltag der BT-Redakteure sind unter der Rubrik „Lebensnah“ zu finden. Grafik: stock-adobe.com/Badisches Tagblatt

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Momentaufnahmen aus dem Alltag der BT-Redakteure sind unter der Rubrik „Lebensnah“ zu finden. Grafik: stock-adobe.com/Badisches Tagblatt

Von Fiona Herdrich

Der Dill ist längst tot. Nachdem es ihm in seinem neuen zu Hause – einem Blumentopf auf meinem Balkon – zusehens schlechter ging, ergab eine kurze Internetrecherche, dass Dill vor allem eines nicht verträgt: Umtopfen. Es war zu spät. Aber was für den Dill nicht sein sollte, kann beim Basilikum ja noch werden. Meiner Erfahrung nach, merkt Basilikum zwar ganz genau, dass es gekauft wurde, und beginnt zuverlässig, genau ab diesem Moment zu verwelken. Diese Erfahrungen beschränken sich aber eher auf Basilikum, das in einem Übertopf auf der Küchentheke sein Dasein fristet und regelmäßig gerupft wird. Meine Hoffnungen sind also groß, dass es bei guter Pflege, Sonnenlicht und mit ordentlich Erde versorgt, den Rest des Sommers übersteht. Dieses Mal schaffe ich es, denke ich mir und freue mich schon auf Pastasoßen und Tomatensalat mit frischen Kräutern.

Dem Thymian und dem Rosmarin auf meinem Balkon – beide sind gemeinsam mit dem Dill in die Kräuter-WG eingezogen – geht es übrigens hervorragend. Und die Miete wird von ihnen regelmäßig in kleinen grünen Blättern bezahlt.

Vor zwei Wochen schrieb Daniela Körner lebensnah über einen Fehler, den sie mit Überzeugung immer wieder gemacht hat.

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Erstellt:
12. Juli 2020, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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