Das Dilemma mit dem Impfzwang

Stuttgart (bjhw) – Derzeit wird wird mal direkt und mal indirekter über eine Corona-Impfpflicht diskutiert. Die Debatte über verpflichtende Immunisierung gibt es nicht erst seit Corona.

Trotz aller Überzeugungsarbeit liegt die derzeitige Corona-Impfquote noch weit unter der nötigen Höhe, die für die Herdenimmunität notwendig wäre. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Trotz aller Überzeugungsarbeit liegt die derzeitige Corona-Impfquote noch weit unter der nötigen Höhe, die für die Herdenimmunität notwendig wäre. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Von Von BT-Korrespondentin Brigitte J. Henkel-Waidhofe

Eine Erkenntnis ist gesichert: In keinem hoch entwickelten und zugleich von der Pandemie gebeutelten Land genügen selbst einfallreichste Appelle und Aktionen, um die Impfquoten in die für eine Herdenimmunität notwendigen Höhen zu treiben. Also wird mal direkt und mal indirekter über eine Corona-Impfpflicht diskutiert.
Jene gegen Masern gilt – auch in Baden-Württemberg – bereits seit 1. März 2020. Sie hat erste, höchstrichterliche Bewertungen überstanden. Und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg wies Nationalstaaten einen großen Ermessensspielraum in der heiklen Frage zu, um zugleich eine Impfpflicht grundsätzlich für zulässig zu erklären.

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