Corona-Krise: Festspielhaus befürchtet „Shut down“

Baden-Baden (cl) – Wegen der Corona-Krise steht das Festspielhaus Baden-Baden „vor der wahrscheinlich größten Bewährungsprobe seit den Anfangs-Schwierigkeiten der Jahre 1998/99“, befürchtet der Stiftungsrat der Kulturstiftung. Die privaten Betreiber sehen dramatische Auswirkungen auf die Osterfestspiele, denn Veranstaltungen mit über 1000 Besuchern sind vom Land verboten worden. Noch wird beraten, wie mit dem Festival, das am 4. April starten sollte, umgegangen werden soll.

Steht vor seiner größten Herausforderung: Der neue Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa hat mit dem Coronavirus zu kämpfen. Seine ersten Osterfestspiele stehen auf dem Prüfstand. Foto: Deck/dpa

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Steht vor seiner größten Herausforderung: Der neue Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa hat mit dem Coronavirus zu kämpfen. Seine ersten Osterfestspiele stehen auf dem Prüfstand. Foto: Deck/dpa

Von Christiane Lenhardt

Die Corona-Krise hat mittlerweile dramatische Folgen für das Festspielhaus Baden-Baden – vor allem für die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker, die am 4. April mit einer Neuinszenierung von Beethovens Oper „Fidelio“ starten sollten. Der Stiftungsrat von Deutschlands größtem Opern- und Konzerthaus befürchtet deswegen in seinem Schreiben an den Freundeskreis, das dem BT vorliegt, einen bevorstehenden „Shut down“ inmitten einer gut laufenden ersten Saison des neuen Intendanten Benedikt Stampa.

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