Chronik eines Umzugs

Baden-Baden (ela) – Ein Umzug ist immer eine Belastung, auch wenn er nicht umfangreich ist. In Corona-Zeiten ist die Räumung eines WG-Zimmers aber eine besondere Herausforderung.

In der Rubrik Lebensnah geht es dieses Mal um die Räumung eines WG-Zimmers. Grafik: stock.adobe.com/Badisches Tagblatt

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In der Rubrik Lebensnah geht es dieses Mal um die Räumung eines WG-Zimmers. Grafik: stock.adobe.com/Badisches Tagblatt

Von Daniela Jörger

Die Aufgabe klingt einfach: Das WG-Zimmer der Tochter muss geräumt werden. Also ins Auto und ab nach Berlin, die paar Kisten einpacken und zurück. Doch halt: Wir leben in Zeiten der Corona-Pandemie. Dürfen wir dorthin? Und dürfen wir in einem Hotel übernachten (hin und zurück sind es schließlich rund 1.400 Kilometer)? Fragen, für deren Beantwortung wir das Berliner Bürgeramt als kompetenten Auskunftgeber auswählen. Doch – nach 40 Minuten in der Warteschleife – gibt eine nette Dame die ernüchternde Antwort: „Da sind Sie bei uns falsch. Da müssen Sie die Corona-Hotline anrufen.“ Hmm, dort stand zwar „Impftermine...“, aber gut. „Oh, wie kommen Sie denn auf uns? Da sind wir nicht zuständig“, lautet unsere nächste Abfuhr. Doch wir werden immerhin verbunden mit einer leitenden Stelle in Berlin. Und: „Natürlich dürfen Sie dafür nach Berlin fahren, kein Problem. Im Hotel übernachten dürfen Sie auch, das gilt als notwendige Reise.“

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Erstellt:
7. März 2021, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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