CDU-Landesspitze: Alle für Merz

Fellbach (bjhw) – Die Spitze der baden-württembergischen CDU hat sich geschlossen für Friedrich Merz als neuen Bundesvorsitzenden ausgesprochen.

Das Trio Thomas Strobl, Susanne Eisenmann und Manuel Hagel haben sich geschlossen für Friedrich Merz ausgesprochen. Foto: Gollnow/dpa

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Das Trio Thomas Strobl, Susanne Eisenmann und Manuel Hagel haben sich geschlossen für Friedrich Merz ausgesprochen. Foto: Gollnow/dpa

Landeschef Thomas Strobl, Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann und Generalsekretär Manuel Hagel gaben zum Auftakt des Politischen Aschermittwoch in Fellbach bei Stuttgart die Entscheidung bekannt, wiewohl Eisenmann und Hagel 2018 Jens Spahn unterstützt hatten. Weil der aber auf ein Antreten beim Bundesparteitag am 25. April verzichte, stelle sich die Frage nicht mehr, so Eisenmann. Sie glaube, „die Zeiten, in denen man rumlaviert, sind vorbei“, sagt die Spitzenkandidatin.

Keine Empfehlung an die Delegierten

Mit der Entscheidung sei keine Empfehlung an die Delegierten aus Baden-Württemberg verbunden, aber „wir haben ziemlich genau eine Stimmung im Land aufgegriffen“, sagte Eisenmann, „nicht nur bei Mitgliedern, sondern auch wenn wir mit Unternehmern oder Bürgern sprechen“. Gerade mit Blick auf die Landtagswahl „glauben wir, dass Friedrich Merz das verkörpert, was in Baden-Württemberg hilfreich sein kann“.

Strobl hatte sich in den Gremien „intensiv und mit allen Anstrengungen“, wie er erläuterte, um eine Teamlösung bemüht: „Die ließ sich im Grund genommen nicht verwirklichen, weil sich die Herren nicht einigen konnten, letztlich können nicht mehrere die Nummer eins sein“. Er empfahl allerdings auch, an den 26. April zu denken. Jeder, der gewählt werde, könne sich auf ein konstruktives Miteinander verlassen: „Ich traue mir zu, auch mit Armin Laschet weiter sehr gut und verlässlich und belastbar zusammenzuarbeiten, das wäre eine sonderbare Demokratie, wenn das nicht möglich wäre“.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Badischen Tagblatts und im E-Paper ab vier Uhr.

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Erstellt:
26. Februar 2020, 11:13 Uhr
Lesedauer:
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