Bürger helfen beim Wanzen-Vorwarnsystem

Karlsruhe (vn) – Eingeschleppte Schädlinge gefährden den Obst- und Gemüseanbau. Forscher kartieren die Verbreitung und setzen auf die Unterstützung der Bevölkerung. Die Resonanz ist groß.

Eine Marmorierte Baumwanze labt sich an einem Johannisbeerstrauch: Die Art ist aus China eingeschleppt worden. Foto: Anne Reißig/LTZ

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Eine Marmorierte Baumwanze labt sich an einem Johannisbeerstrauch: Die Art ist aus China eingeschleppt worden. Foto: Anne Reißig/LTZ

Von Volker Neuwald

Was krabbelt da denn über den Wohnzimmerboden? Und an der Wand – ist das Halyomorpha halys, die Marmorierte Baumwanze? Oder gar Nezara viridula, die Grüne Reiswanze? Flugs ist das Smartphone gezückt und mit der App „iNaturalist“ ein Foto geknipst. Die Forscher werden sich freuen.
Das tun sie in der Tat, beteuert der Insektenkundler Dr. Olaf Zimmermann vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg in Karlsruhe. Auch wenn das Aufkommen an Fotos und E-Mails manchmal recht groß ist. Das ist regelmäßig dann der Fall, wenn die Spezialisten in den Medien Aufrufe an die Bevölkerung veröffentlichen, die Wanzen zu fotografieren und die Bilder zwecks Bestimmung zu mailen.

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Erstellt:
17. September 2020, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 56sec

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