Brutaler Einsatz auch in den eigenen vier Wänden

Baden-Baden (mi) – Football ist der Lieblingssport der Amerikaner mit hohen Umsätzen. Nicht wenige Profis kämpfen nicht nur auf dem Feld mit harten Bandagen, sondern auch in den eigenen vier Wänden.

Quinton Dunbar, auf dem Foto noch im Trikot der Washington Redskins, musste im Mai ins Gefängnis. Foto: Patrick Semansky/dpa

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Quinton Dunbar, auf dem Foto noch im Trikot der Washington Redskins, musste im Mai ins Gefängnis. Foto: Patrick Semansky/dpa

Von Michael Ihringer

An ihrem Lieblingssport können sich die Amerikaner sattsehen. Die NFL als Profiliga Nummer eins nimmt trotz Bedenken wegen der Corona-Pandemie und dem Rassismus-Skandal heute den Spielbetrieb auf. Action, Spannung, Leidenschaft, Kalkül, Opferbereitschaft, Siegeswille, Kampfgeist, Brutalität: Football spiegelt den Lebensalltag der US-Gesellschaft ziemlich perfekt wider. Letzterer Aspekt des harten Spiels mit dem ovalen Ei ist mittlerweile zu einem überbordenden Problem geworden, zumal es sich vom Feld weg geradewegs in die Haushalte der Stars verlagert hat.
Unter anderem standen ehemalige Spieler der beiden amtierenden Super-Bowl-Finalisten in den Schlagzeilen. Reuben Foster hätte im US-Sportereignis des Jahres im Kader der San Francisco 49ers eine wichtige Rolle eingenommen. Der Linebacker war indes ein Jahr zuvor entlassen worden, nachdem er bereits zweimal wegen häuslicher Gewalt verhaftet worden war. 2017 war er zudem gegen einen Krankenhausangestellten gewaltig geworden, kurz darauf folgte ein Dopingtest sowie Anschuldigungen wegen unerlaubten Waffen- und Cannabisbesitzes.

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