Biegsam durch den „Lockdown“

Karlsruhe (sr) – Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Mitglieder des Badischen Staatsballetts? Zwischen Training im Videochat, einem Stück Tanzboden für Zuhause und der Umgestaltung des Heims.

Louiz Rodrigues zeichnet mit einer Videokamera seine Bewegungen auf: Die Open-Air-Aktion diente am Saisonbeginn der Werbung für das Staatsballett. Foto: Kohlem/Staatstheater

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Louiz Rodrigues zeichnet mit einer Videokamera seine Bewegungen auf: Die Open-Air-Aktion diente am Saisonbeginn der Werbung für das Staatsballett. Foto: Kohlem/Staatstheater

Von Sabine Rahner-Stiefel

Acht Stunden herausforderndes Training pro Tag und abends noch eine kräftezehrende Vorstellung: Der Alltag eines Balletttänzers ist hart. Schon von Kindesbeinen an werden Tänzer an alltägliche Rituale wie das Training an der Stange und im freien Raum gewöhnt. „‚Unablässiges Studieren und Üben“ empfahl bereits um 1800 der Ballettmeister und Tanztheoretiker Jean Georges Noverre, dessen Wissen auch heute noch Gewicht hat. Seit 23. März gilt allerdings eine Kontaktsperre, die alles auf den Kopf stellt. Ein Pas de deux mit dem langjährigen Tanzpartner – undenkbar. 30 Personen schwitzend in einem Ballettsaal – strengstens untersagt. Vorstellungen sind abgesetzt, die Perspektiven düster. Wie halten sich die Tänzer jetzt fit?

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Erstellt:
6. Mai 2020, 11:06 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 15sec

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