Berühmte Verlierer: Eine Ode ans Scheitern

Baden-Baden (moe) – Von Tasmania Berlin bis „Eddie the Eagle“: Die BT-Sportkolumne widmet sich einigen der größten und berühmtesten Verlierer.

Axel Schulz (rechts) boxt gegen George Foreman den Kampf seines Lebens. Gegen das Renommee des Altmeisters – oder besser gesagt gegen die Kampfrichter – hat er letztlich aber keine Chance.Foto: Rehder/dpa

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Axel Schulz (rechts) boxt gegen George Foreman den Kampf seines Lebens. Gegen das Renommee des Altmeisters – oder besser gesagt gegen die Kampfrichter – hat er letztlich aber keine Chance.Foto: Rehder/dpa

Von Moritz Hirn

Wahrscheinlich kein Bereich unseres gesellschaftlichen Miteinanders steht sinnbildlicher für den Leistungsbrutalismus unserer Zeit als der Sport. Nirgendwo sonst hat das geflügelte Wort vom Zweiten als ersten Verlierer derart viel Luft unter den Schwingen. In ganz vielen Fällen ist die Fokussierung genauso schade wie unverständlich, schließlich ist das Schwächeln systemimmanent. Ohne die Tragik des Verlierens würde der Scheinwerfer des Triumphs nur halb so hell leuchten. Es ist daher höchste Zeit, einige Zweitplatzierte ins rechte Licht zu rücken, sozusagen eine Ode ans Scheitern.

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