Beherbergungsverbot sorgt in der Landesregierung für Diskussionen

Stuttgart (bjhw) – Das Beherbergungsverbot als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus erhitzt auch die Gemüter in Stuttgart. Im Fokus steht dabei, wie Dienstreisen dennoch ermöglicht werden können.

„Die Pandemie ist nicht der richtige Ort, um Grundsatzdebatten über den Föderalismus zu führen“, sagt Winfried Kretschmann. Foto: Marijan Murat/dpa

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„Die Pandemie ist nicht der richtige Ort, um Grundsatzdebatten über den Föderalismus zu führen“, sagt Winfried Kretschmann. Foto: Marijan Murat/dpa

Von Brigitte Henkel-Waidhofer

Drei Monate hat das Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg für Gäste aus Risikogebieten keinerlei Probleme verursacht. Seit aber die Infizierten-Zahlen bundesweit steigen und Risikogebiete nicht mehr nur im Ausland, sondern jetzt auch in Deutschland selbst liegen, wird heftig über die Regelung gestritten. „Hochgejazzt“ sei die Diskussion, beklagt Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). Die Landesregierung hat dennoch schon eine Neuregelung beraten, um zum Beispiel Dienstreisen zu ermöglichen.

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